Belgrad-Prishtina und die Notwendigkeit neuer Impulse

ksrseuEs sollte für die EU einer der größten diplomatischen Erfolge der letzten Jahrzehnte werden und als Musterbeispiel für die erfolgreiche Anwendung von Softpower in die Geschichtsbücher eingehen. Die vermeintliche Versöhnung von zwei Konfliktparteien, die seit Jahrhunderten als „verfeindet“ gelten. Die Lobeshymnen gingen sogar so soweit, dass die EU-Außenbeauftragte und ehemalige Verhandlungsleiterin Catherine Ashton, der ehemalige Ministerpräsident und aktuelle  Präsident des Kosovo Hashim Thaçi und der ehem. serbische Ministerpräsident Ivica Dačić als Kandidaten für den Friedensnobelpreis genannt worden sind.

Nun ist es bereits über fünf Jahre her seitdem die ersten Verhandlungen zwischen Belgrad und Prishtina begonnen haben. Das erste „große Abkommen“, das zur Normalisierung der Beziehung beider Länder beitragen sollte, wurde im April 2013 von den beiden Ministerpräsidenten des Kosovo und Serbiens vereinbart. Für beide Länder ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu guten nachbarschaftlichen Beziehungen und einer gemeinsamen europäischen Zukunft.

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